Ev. luth. Kirchengemeinde St. Marien Isenbüttel

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Einladung zur Trauung


Trauung – wenn zwei sich trauen

Längst liegt der Heiratsantrag hinter Ihnen, wenn Sie sich an dieser Stelle über Ihre kirchliche Trauung informieren. Noch lange werden Sie sich an den Heiratsantrag und die damit verbundenen Umstände und Gefühle erinnern.

Sie beide trauen sich. Sie trauen sich zu, Ihren weiteren Lebensweg zu zweit zu gehen – verbindlich, ganz offiziell und mit Gottes Segen.

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Entschluss. Wir freuen uns mit Ihnen und möchten Sie in Ihrem Entschluss bestätigen. Gott hat Mann und Frau füreinander geschaffen. Und er hat die Ehe zwischen Mann und Frau als Lebensform eingesetzt, in der die Liebe zueinander und die Verantwortung füreinander wachsen können. Auch Ihre Ehe möchte Gott segnen.

Was ist, wenn wir verschiedenen Konfessionen angehören?

Wenn Sie beide zur Evangelischen Kirche gehören, ist es am leichtesten, sich für eine kirchliche Trauung anzumelden.

Ist einer von Ihnen katholisch, können Sie vom zuständigen katholischen Pfarramt eine „Dispens" bekommen, eine schriftliche Genehmigung zur Trauung in einer evangelischen Kirche. Damit ist Ihre Ehe auch im Sinn der katholischen Kirche gültig. Wenden Sie sich dafür an das zuständige katholische Pfarramt St. Altfrid in Gifhorn, Pommernring 2 (tel.: 05371/12864)

Was ist, wenn nur eine/r von uns Kirchenmitglied ist?

Immer wieder kommt es vor, dass bei den Traupaaren nur eine/r Kirchenmitglied ist, der Partner/ die Partnerin dagegen ausgetreten oder auch gar nicht getauft ist. In diesem Fall können Sie dennoch einen Gottesdienst anlässlich der Eheschließung feiern, wenn der Partner/ die Partnerin ausdrücklich zustimmt und erklärt, den evangelischen Glauben des anderen zu achten und auch die christliche Erziehung der Kinder nicht zu behindern. Einzelheiten dazu können wir im Traugespräch besprechen.

Manchmal ist die kirchliche Trauung auch Anlass, wieder in die Kirche einzutreten. Im Zusammenhang mit der kirchlichen Trauung kann die Frage nach Gott, dem Glauben und der Kirche ganz neu aufbrechen. Immer wieder finden Menschen durch ihre Trauung eine neue Beziehung zu Gott und zu ihrer Kirchengemeinde.

Das Traugespräch

Wenn Sie sich entschlossen haben, sich in unsrer Kirchengemeinde trauen zu lassen, sollten Sie als erstes den Termin im Kirchenbüro ( 05374/66101) abstimmen.

Viele Paare melden sich schon ein Jahr vor der Trauung, um den Termin festzulegen. Das ist auch sinnvoll, da Trauungen vor allem zwischen Mai und August stattfinden. Um sicher zu gehen, dass es mit dem Wunschtermin klappt, melden Sie Ihre Trauung rechtzeitig an.

Wann findet das Traugespräch statt und worum geht es da?

Derjenige Pastor, der Sie trauen wird, wird rechtzeitig vor Ihrer Trauung einen Termin für das Traugespräch mit Ihnen vereinbaren.

Um die Trauung möglichst persönlich gestalten zu können, werden Sie gefragt, wie Sie sich kennen und lieben gelernt haben und welchen Weg Sie als Paar schon hinter sich haben.

Wir werden miteinander darüber ins Gespräch kommen, wie Sie sich Ihre Ehe vorstellen und was Sie vom Partner bzw. der Partnerin erwarten und wünschen. Natürlich reden wir auch darüber, was die Bibel über die Ehe sagt und was die Grundzüge des christlichen Eheverständnisses sind.

Ebenso geht es um den Ablauf und die Gestaltung Ihres Traugottesdienstes. Sie können als Brautpaar über die Auswahl der Lieder und Texte mitentscheiden. Gerne können auch Freunde oder Verwandte bei Ihrer Trauung mitwirken. Die kirchliche Trauung bietet vielfältige Möglichkeiten phantasievoller Gestaltung.

Was brauchen wir an Bescheinigungen für das Traugespräch?

Für das Traugespräch sollten Sie, wenn Sie bereits standesamtlich getraut sind, Ihre Heiratsurkunde bereithalten. Wenn Sie erst in den Tagen vor oder am Tag der kirchlichen Trauung standesamtlich heiraten, können Sie diese nachreichen. Die kirchliche Trauung kann nur stattfinden, wenn Sie standesamtlich geheiratet haben. Das ist gesetzlich so geregelt.

Wenn Sie aus einer anderen Kirchengemeinde kommen, benötigen sie eine Bescheinigung Ihrer Ortsgemeinde, die so genannte „Dimissoriale". Diese erhalten Sie kostenlos im Pfarrbüro Ihrer Kirchengemeinde.

Können wir auch in einer anderen evangelischen Gemeinde kirchlich heiraten?

Im Prinzip ja, und es folgt auch kein „aber". Sie brauchen dazu lediglich eine Bescheinigung von unserer Kirchengemeinde, die oben erwähnte „Dimissoriale". Sie erhalten diese kostenlos in unserem Pfarrbüro.

Der Traugottesdienst

Sie als (angehendes) Ehepaar haben Ihre eigene Geschichte. Sie sind zwei Originale und haben auf originelle Weise zu einander gefunden. Deshalb wird auch Ihr Traugottesdienst eigens für Sie gestaltet – festlich und fröhlich. Folgende Elemente hören zum Traugottesdienst:

Lieder und Musik

Die Lieder Ihres Traugottesdienstes können wir gerne gemeinsam aussuchen. Im Evangelischen Gesangbuch finden sich auch neuere Lieder. Vielleicht erinnern Sie sich auch ein Lied aus Ihrer Konfirmandenzeit, das Ihnen besonders gefallen hat.
Es besteht auch die Möglichkeit Lieder zu singen, die nicht im Gesangbuch stehen. Viele Brautpaare bereiten ein Gottesdienstblatt vor, in dem die Lieder und auch der Ablauf abgedruckt sind.
Es ist gut, wenn die Lieder so bekannt sind, dass Ihre Gäste mitsingen können. Das bereichert die Atmosphäre des Gottesdienstes.
Möglich ist auch, dass jemand aus Ihrem Familien- und Freundeskreis den Gottesdienst musikalisch mitgestaltet. Bitte sprechen Sie uns rechtzeitig darauf an, damit wir auch unseren Kirchenmusiker darüber informieren können.

Lesungen und Gebete

Zu einer kirchlichen Trauung gehören biblische Lesungen und Gebete. Diese können auch von Freunden, Familienmitgliedern oder Trauzeugen gesprochen werden. Sagen Sie bitte Bescheid, wenn sich jemand einbringen möchte.

Traupredigt

Der Traupredigt liegt Ihr Trauspruch zugrunde und wird in Beziehung gesetzt zu Ihrer Partnerschaft und Ehe. Wir versuchen, die Predigt persönlich zu gestalten und Sie zum gemeinsamen Leben in gegenseitiger Liebe und Treue zu ermutigen.

Trauzeremonie

Die eigentliche Trauzeremonie besteht aus vier Teilen. Sie beginnt mit biblischen Worten über die Partnerschaft von Mann und Frau.
Für das anschießende Traubekenntnis haben Sie mehrere Möglichkeiten, über die wir im Traugespräch miteinander sprechen.
Der dritte Teil der Trauzeremonie ist der Ringwechsel. Sie stecken sich gegenseitig die Ringe an die rechte Hand.
Der vierte Teil der Trauzeremonie ist aus christlicher Sicht der entscheidende Moment des Gottesdienstes: Unter Handauflegung wird Ihnen Gottes Segen zugesprochen.

Fürbitte und Auszug

Am Fürbittengebet können sich Angehörige und Freunde beteiligen und persönliche Bitten für das Brautpaar formulieren. Es kann auch für Familienangehörige gebetet werden, die bei dem Fest nicht dabei sein können, weil sie z.B. erkrankt sind. Auch bei einem fröhlichen Fest wie einer Hochzeit werden diejenigen nicht vergessen, die gerade keinen Grund zur Freude haben. Das Fürbittengebet zieht immer größere Kreise: Von dem Brautpaar über Familie und Freunde bis hin zu allen Ehepaaren. Es mündet in das Vaterunser, das wir mit der ganzen Gemeinde gemeinsam sprechen.
Nach dem Segen für alle zieht das Paar aus der Kirche aus. An der Kirchentür verabschieden wir Sie.

Kollekte und Traudank

Die Kollekte im Traugottesdienst ist in der Regel bestimmt für unsere Kirchengemeinde. Das Brautpaar kann vorschlagen, für welchen Arbeitsbereich die Kollekte verwendet werden soll. Viele Paare entscheiden sich z.B. für die Jugend- oder Kinderarbeit bzw. für aktuelle Projekte.
Häufig werden wir gefragt, wie wir es in unserer Gemeinde mit dem so genannten „Traudank" halten. Der Traudank ist eine besondere Spende des Brautpaares. Sie können diese Spende mit in die Kollekte tun oder uns auch vor oder nach der Trauung persönlich überreichen. In jedem Fall stellen wir für Sie eine Spendenbescheinung aus.

Der Traugottesdienst im Überblick (Ein Beispiel)

- Glockengeläut und Empfang des Brautpaares
- Einzug und Orgelmusik
- Begrüßung
- Lied
- Gebet und Lesung
- Lied oder musikalisches Zwischenspiel
- Traupredigt
- Lied
- Trauzeremonie
   - Schriftlesungen
   - Traubekenntnis
   - Ringwechsel
   - Segnung
- Lied
- Fürbittengebet und Vaterunser
- Segen
- Auszug


Bitte beachten Sie auch die Links unter Beratung

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 24. Juni 2012 um 16:15 Uhr  

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Sonntag, 25. Februar 2018
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Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich.

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